Nationale Souveränität in einer oligopolaren Welt

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Die heutige Weltordnung besteht im Wesentlichen aus dem Westen, allen voran den USA mit ihrem europäischen Satelliten, sowie China, Russland, Indien und – je nach Betrachtungsweise und Thema – Afrika. Es liegt in der Natur der Sache, dass jede Macht für sich versucht, die eigene Stellung zu verfestigen und auszubauen, um nicht Macht und Einfluss einzubüßen. Die Welt hat sich innerhalb der letzten 125 Jahre enorm gewandelt. Die politischen Pole und die Machtzentren haben sich teils radikal verschoben und die Frage, wohin dieser Weg führt, ist noch lange nicht beantwortet. 

Da stellt sich insbesondere für die zentralen Völker Europas die Frage nach ihrem Platz. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges hat der Westen diese Frage unter anderem mit der Nato und der EU beantwortet. Die Tendenz und die Absicht, mit größeren Einheiten auf die zunehmend kleiner werdende Welt zu reagieren. Ein maßgebliches Symptom dieser Entwicklung ist, dass die Nationalstaaten, also die mehr oder weniger natürlichen Organisationseinheiten der europäischen Völker, mehr und mehr Souveränität an supranationale Organisationen abgegeben haben. Eine Folge dieser Entwicklung ist schwindende Identifikation mit dieser Gebietskörperschaft. Niemandem geht das Herz auf, wenn er an die EU denkt. Menschen identifizieren sich mit ihresgleichen. Mit ihrer Tradition, ihrer Kultur, ihrer Sprache. All das geht in supranationalen Gebilden wie der EU unter und verloren.

Deshalb ist die Europäische Union, wie sie jetzt konkret existiert, zu überwinden. Sie ist der ideologische Gegenentwurf zum natürlichen Europa der Vaterländer. Aus einem solchen schon gefühlsmäßig fremden Apparat können niemals Identifikation und Opferbereitschaft erwachsen. Zumindest nicht in einem Maße, wie das in gewachsenen Nationalstaaten der Fall ist.

Ja, in Zeiten der Globalisierung und der Verschiebung der Machtverhältnisse braucht es auch Bündnisse über die Nationalstaaten hinaus. Wir sind den aufstrebenden großen Mächten, aber auch Herausforderungen wie der Massenmigration nach Europa, nur gewachsen, wenn wir in bestimmten Bereichen als europäische Brudervölker miteinander arbeiten. Die Europäische Union ist dafür aber vollkommen ungeeignet und bewirkt sogar das Gegenteil. Deswegen favorisieren wir das Ende dieser EU und den Aufbau eines europäischen Staatenbundes, der dem Gedanken des europäischen Bundesstaates gegenübersteht.

Vor allem müssen wir uns von den Ketten der Bevormundung kontinentalfremder Mächte befreien und einen europäischen Weg finden. Die jetzige EU ist nichts weiter als ein Akt der Einhegung und der Kontrolle über uns und die Sicherstellung, dass wir keine eigene Kraft und Macht entfalten.Es kann für einen Nationalisten, der nach Souveränität und Freiheit strebt, nur einen richtigen Weg geben: Sich von der Kette und Abhängigkeit fremder Mächte zu lösen! Und zwar in alle Richtungen. Darum stehen wir für ein Europa der freien und souveränen Vaterländer.

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